Eingangsfront bei Rolls-Royce zerstört

Hamburg 13. Juli 2017

Der Gipfel ist vorbei – Unsere Kämpfe nicht!

Heute Nacht wurde die Eingangsfront bei Rolls-Royce in Wilhelmsburg zerstört.

In den letzten Tagen und Wochen haben wir gemeinsam mit zehntausenden Anderen unseren Protest gegen den G20 Gipfel in verschiedenster Form auf die Straße getragen. Wir haben klar gemacht, dass wir den G20 in seiner Gänze ablehnen und dessen politisches Spektakel weder in Hamburg noch anderswo hinnehmen.
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Diplomatenfahrzeug abgebrannt

Hamburg 8. Juli 2017

Wir haben am frühen Morgen des Gipfel-Samstags ein im Dohrnweg geparktes Diplomaten-Fahrzeug (Kennzeichen 0-) in Hamburg-Sternschanze angezündet. In unmittelbarer Nachbarschaft zur begrüßenswerten, politischen Randale am Schulterblatt brannte der Kleinbus für den Transport von Regierungsangehörigen vollständig aus.
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Scherbenfest im Business Improvement Distric (BID) Waitzstraße

Hamburg 6. Juli 2017

Dieses Mal war es keine alte Dame oder der etwas kurzsichtige Herr von gegenüber, die beim forschen Einparkversch bei einem Schaufenster Glasbruch verursachten. Dieses Mal war es kein liebliches Lichterfest, das in der beschaulichen Einkaufsstraße der betuchten Wohngegend gefeiert wurde. Dieses Mal waren wir es: Ein kapitalismuskritischer Haufen von schwarz Vermummten mit Hämmern und Bengalos, die für Licht und Scherben sorgten.
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Brandanschlag auf Porsche-Zentrum – Zehn Luxusschlitten ausgebrannt

Hamburg 6. Juli 2017

(H)eat the rich – Attack G20! Gegen die Stadt der Reichen
Vielleicht in einer „Mischung aus Gelassenheit und Entschlossenheit“ haben wir heute morgen auf dem Außengelände des Porsche Zentrums in Hamburg Eidelstedt zahlreiche original verpackte Luxuswagen trotz Security-Bestreifung in Brand gesetzt.

Bevor sie uns alltäglich im Straßenbild ankotzen, habe wir uns entschlossen, sie vorsorglich gleich im frisch ausgelieferten Neuzustand zu entsorgen. Weiterlesen

Haus der zweiten Bürgermeisterin mit Farbe beworfen

Hamburg 3. Juli 2017

In Hamburg sagt man Tschüs zum rot-grünen Senat und ja zum Aufstand!

„Zeit für was Neues, für neue Ideen also Leute los gehts, gemeinsam! Allez!“
Wir haben heute Morgen das Stadthaus der zweiten Bürgermeisterin in der Eilenau 49 mit Farbe kenntlich gemacht. Katharina Fegebank hat ihre gemütliche Terassenwohnung im Schanzenviertel gegen ein nobles Haus im gutbürgerlichen Eilbek eingetauscht. Nach den Farbattacken auf ihre Wohnung war sie sehr um Anonymität bemüht.
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Brandanschläge auf Kabelschächte der Deutschen Bahn

Bundesweit 19. Juni 2017

Kurze Unterbrechung der Reibungslosigkeit anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg

Heute Morgen haben wir die Kabelstränge entlang mehrerer Hauptstrecken der Bahn in Brand gesetzt. Die Bahn nutzt die Kabelkanäle neben den Gleisen nicht nur für die interne Signalübermittlung sondern vermietet die Schächte auch an andere Datennetz-Betreiber. Wir unterbrechen die alles umfassende wirtschaftliche Verwertung. Und damit die so stark verinnerlichte Entwertung von Leben. Wir greifen ein in eines der zentralen Nervensysteme des Kapitalismus: mehrere Zehntausend Kilometer Bahnstrecke. Hier fließen Waren, Arbeitskräfte, insbesondere Daten.
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Glasbruch beim Mövenpick-Hotel

Hamburg 5. Juni 2017

Auch Prestigeobjekte sind angreifbar – Glasbruch beim Mövenpick-Hotel im Schanzenpark

Am 05.06.17 wurde das 4-Sterne-Luxushotel im Hamburger Schanzenviertel angegriffen. Dabei wurde die Glasfassade des Restaurantbereichs teilweise zerstört.

Zur Erinnerung: Von 2005 – 2007 wurde der ehemalige Wasserturm in ein Luxushotel umgebaut. Auch dies sollte der weiteren Aufwertung des Schanzenviertels dienen. Aufgrund anhaltenden Widerstands war der Umbau jedoch nur durch eine 2-jährige massive Polizeipräsenz möglich. Vor ziemlich genau 10 Jahren, im Juni 2007, wurde das Hotel heimlich eröffnet. Seitdem wurden die Betreiber_innen immer wieder in unregelmäßigen Abständen mit verschiedenen Aktionsformen überrascht.

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Farbe und Steine für Wohnhaus von Geschäftsführer der Messe-Hamburg

Hamburg 22. Mai 2017

Smash G20 – in Hamburg sagt mensch tschüss zur Messe

Wir haben in der vergangenen Nacht den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Messe Hamburg mit Farbflaschen und Steinen besucht.
Seit Wochen stehen Einsatzpolizeien aus ganz Deutschland nachts rund um die Hamburger Messe Wache, damit den Gipfelveranstalter_innen nich ein zweites Mal so ein Malheur passiert, wie im November, als Genoss_innen einen Messeeingang anzündeten und die Glasfassade beschädigten. Wir haben uns deshalb heute mit der Privatadresse des Vorsitzenden der Geschäftsführung der Messe Hamburg, Bernd Aufderheide, beschäftigt und sein Haus, Elbblöcken 4 in Hamburg, mit Farbflaschen und Steinen angegriffen.
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Zwei Autos abgefackelt

Hamburg 9. Mai 2017

Am frühen Dienstag morgen haben wir uns dazu entschieden in Altona ein Firmen-Auto vom Dänischen Bettenlager und eine Luxuskarre anzuzünden. Dieser Angriff passierte nicht unüberlegt. Während der Belagerungszustand de facto schon jetzt verhängt ist und die Bullen bereits heute die City in eine gut bewachte Festung verwandeln, gehen wir dazu über den Rest der Stadt zu erkunden und suchten uns diesen Platz im Rücken der Mörkenwache (Pk 21).

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Brandanschlag auf Fuhrpark der „Deutschen See“

Hamburg 5. Mai 2017


Zum Brandanschlag auf den Fuhrpark der „Deutschen See“, Große Elbstraße 244, Hamburg 28.4.2017 – G20 anzugreifen bedeutet auch, die Nutznießer_innen der Vernichtung weltweiter Fischvorkommen anzugreifen
– In Hamburg sagt man Tschüß zur Deutschen See„Unser Fisch ist bei euch in Europa willkommen, aber wir selbst sollen am besten wegbleiben“ (Statement eines Fischers aus dem Senegal)
Bereits in den Achtzigerjahren verlagerten die Europäer_innen Fischfanggründe nach Süden, Schwimmende Fischfabriken fischten die Bestände weg und ließen für lokale Fischer_innen wenig über. Vor den Küsten Ostafrikas, wie z.B. vor Somalia sattelten viele der von den europäischen Fangflotten ausgebooteten Fischer zum Seeräuber um.
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Wilde Demo – Sachschaden bei Erdogan-Fans, Deutsche Bank und Gentrifizierer

Hamburg 1. Mai 2017

Spontandemonstration und Rache Aktion am 1. Mai in Wilhelmsburg in Solidarität mit dem Kurdischen Widerstandskampf !!!

Gestern, am 1. Mai 2017, haben wir in Hamburg Wilhelmsburg entschlossen unsere Wut über den sich ausbreitenden Faschismus in der Türkei zum Ausdruck gebracht. Wir nehmen das allgemeine Schweigen angesichts der sich zuspitzenden Situation in der Türkei nicht weiter hin. Wir befinden uns in einer Zeit, in der weltweit brutale Kriege geführt werden, patriarchale und faschistische Gewalt zunimmt und sich die ökologische und soziale Frage zuspitzt. Angesichts dessen werden wir nicht länger still sitzen, sondern aktiv Widerstand leisten. Um unserer Wut über die grausamen Verhältnisse Ausdruck zu verleihen, sind wir gestern entschlossen mit einer Spontandemonstration durch Hamburg Wilhelmsburg gezogen und haben mehrere Orte angegriffen.

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Deutsche Bank Filiale angegriffen

Hamburg 24. April 2017


Die Deutsche Bank AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist eine der größten Universalbanken der Welt und die größte Bank Deutschlands. Sie vereint eine Vielzahl an Finanzdienstleistungen, u. a. das Kredit- und Einlagengeschäft, ist aber auch im Kapitalmarktgeschäft tätig. Zudem ist die Deutsche Bank als Versicherer aktiv und bietet über die Fondsgesellschaft DWS der Deutschen Bank-Gruppe Anlagen in Wertpapiere an. Die Bank ist in über 70 Ländern vertreten und verfügt über fast 100.000 Angestellte, davon etwa 45.000 allein in Deutschland. Weiterlesen

Farbe gegen Fassade von Scholz & Friends

Hamburg 6. April 2017

No Friends with Scholz & G20

In der Nacht zum 06.04. wurde die Fassade von Scholz & Friends umgestaltet. Das passierte nicht willkürlich, sondern aus Protest gegen den G20-Gipfel im Juli in Hamburg. Die Agentur Scholz & Friends haben dazu das Logo entwickelt. Mit dieser Aktion wollen wir zeigen, dass wir nicht nur das Gipfeltreffen, sondern auch alle Unternehmen, die sich daran beteiligen und diesen unterstützen, angreifen. Dies wird auch weiterhin geschehen! Wir sind solidarisch mit anderen kapitalismuskritischen Protesten gegen den G20 und freuen uns auf alle weiteren Aktionen, die jetzt im Aktionsmonat April und auch danach folgen werden! Weiterlesen

Auto von Securitas abgefackelt

Hamburg 5. April 2017


Weil wir jegliche Art der Autorität verachten, setzten wir vergangene Nacht ein Auto der Sicherheitsfirma „Securitas“ in brannt. Die Verhältnisse, in denen wir uns bewegen, wollen uns Tag für Tag klar machen, dass sie es sind, Politiker, Richter und Staatsanwälte, Behörden, beschissene Lehrer, Schaffner oder eben Bullen und ihre Schoßhunde von Securitys, die über uns stehen und unser Leben kontrollieren. Dieser Zustand ist absolut nicht hinnehmbar. Wir können selbst für uns sorgen und wir erkennen, dass sie es sind, die einem emanzipiertem Leben im Wege stehen. Denn sie sind da, um die Freiheit der Herrschenden zu verteidigen. Nicht die Freiheit der Herrschaftsfreien.
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Feuer und Farbe bei den Hamburger Superreichen Axel Schröder (MPC) und Jürgen Grossmann (exRWE)

Hamburg 2. April 2017


Feuer und Farbe bei den Hamburger Superreichen Axel Schröder (MPC) und Jürgen Grossmann (exRWE)
„Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt, wer hat so viel Pinke Pinke, wer hat so viel Geld?“Wir haben bei zwei Villen mit Elbblick im Hamburger Westen vorbeigeschaut, wo es sich lohnt, das ein oder andere großkotzige Eigentum zu zerstören, kriminelle Coups durchzuführen oder schon mal zu markieren, was später in guter alter sozialistischer Tradition den Bedürftigen als Erholungsort zur Verfügung gestellt werden sollte.
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Brandanschlag auf Polizeifahrzeuge

Hamburg 27. März 2017

Ganz Hamburg hasst die Polizei / Die ganze Welt hasst die Polizei

Im Sommer hat es uns die Sprache verschlagen, ja wirklich, wir kamen aus der Schnappatmung kaum mehr heraus. Uns beschaeftigte lange die eine Frage: Welche*r Vollidiot*in hat beschlossen einen Gipfel der groessten Industriestaaten in den Hamburger Messhallen zu veranstalten, im Herzen eines linksalternativen Viertels? Im Dezember konnte das „Geheimnis“ gelueftet werden. Olaf Scholz hoechst persoenlich hatte der Bundeskanzlerin die Zusage gegeben. Die Begruendung liegt auf der Hand: Hamburg, das Tor zur Welt, muss so einen Gipfel aushalten koennen. Nach der verpatzten Olympiabewerbung nun also der Gipfel.
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Zwei Bullenkarren angezündet

Hamburg 17. März 2017

Feuer und Flamme für die Polizei

In Hamburg sagt man tschüss – auch zu Bullenkarren Am 17. März haben wir 2 Fahrzeuge der Polizei in Hamburg in Brand gesetzt. Ganz in der Nähe des Wohnsitzes von Bürgermeister Olaf Scholz brannte in der Schmarjestraße das Fahrzeug seiner Bewacher ab. In der Hindenburgstraße vor dem Büro der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und direkt vor der Nase des Polizeipräsidiums, brannte ein Bus der GdP.
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Sabotage an Mautbrücke

Hamburg 3. März 2017

feurige sabotage an mautbrücke auf a261 nahe hamburg

wer auf autobahen unterwegs ist, dem sind sie vielleicht schon aufgefallen: mautbrücken – in wachsender anzahl. doch was machen sie? was ist ihre funktion?ausgestattet mit automatischen infrarotgesteuerten digitalkameras, ausgerichtet auf alle fahrspuren, erfassen sie das kennzeichen eines jeden fahrzeugs, welches unter einer der rund 300 mautbrücken durchfährt. Es findet eine automatische vermessung der fahrzeuge statt, die pkws werden aussortiert und nur die mautpflichtigen lkws gespeichert, um mit einer datenbank abgeglichen zu werden. so zu mindest die offiziellen verlautbarungen…
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Angriff auf Schanzenhof

Hamburg 22. Februar 2017

Wir übernehmen die Verantwortung für den Angriff auf die Pizzeria „Jills“ und auf die Rezeption des Pyjama Hotels im Schanzenhof am 22.2.2017. Wir gehen nicht blind durch unsere Viertel. Wir sehen genau hin. Wir nehmen wahr. Wir analysieren das Geschehen. Wir beobachten und ziehen unsere Schlüsse. Und wir wissen genau wer unsere Feinde sind. Der Prozess der Vertreibung, ist der Prozess der Aufwertung, ist der Prozess der Gentrifizierung, ist der Prozess des Kapitalismus.
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Buttersäure für die Reederei MACS

Hamburg 19. Februar 2017

„When someone entrusts their goods to us, their cargo becomes our cargo – and their business becomes ours.“
Diesen Satz aus der Selbstdarstellung der Reederei Maritime Carrier Shipping GmbH & Co (MACS) auf ihrer Homepage fanden wir einleuchtend. Auch wir sehen die Reederei in der Verantwortung, am Geschäft mit der Atomkraft beteiligt zu sein, und haben in der vergangenen Nacht bei ihrem Firmensitz, Große Elbstraße 138, eine Scheibe eingeschlagen und Buttersäure hineingeschüttet. Wir sehen diese Aktionen als einen Beitrag zu den Streckenaktionstagen gegen Atomtransporte am 18. und 19. Februar 2017 und zur Mobilisierung gegen den Gipfel der G20 in Hamburg. Es ist ein Kommentar zur „Afrikainitiative“ der laufenden G20 Treffen.
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