Farbe und Steine für Wohnhaus von Geschäftsführer der Messe-Hamburg

Hamburg 22. Mai 2017

Smash G20 – in Hamburg sagt mensch tschüss zur Messe

Wir haben in der vergangenen Nacht den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Messe Hamburg mit Farbflaschen und Steinen besucht.
Seit Wochen stehen Einsatzpolizeien aus ganz Deutschland nachts rund um die Hamburger Messe Wache, damit den Gipfelveranstalter_innen nich ein zweites Mal so ein Malheur passiert, wie im November, als Genoss_innen einen Messeeingang anzündeten und die Glasfassade beschädigten. Wir haben uns deshalb heute mit der Privatadresse des Vorsitzenden der Geschäftsführung der Messe Hamburg, Bernd Aufderheide, beschäftigt und sein Haus, Elbblöcken 4 in Hamburg, mit Farbflaschen und Steinen angegriffen.
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Anarchistischer Aufruf zur gemeinsamen Revolte gegen die G20

Mai 2017

Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wenn sie sich treffen um die Aufrechterhaltung ihrer Macht zu planen, auch wir uns treffen um sie so gut es geht daran zu hindern und sie anzugreifen. Aus dem einfachen Grund, weil wir nichts vergessen und nichts verzeihen. Wir vergessen nicht, in welch einer Welt sie uns zwingen zu existieren. In welchen Zuständen sie unzählige von Menschen vegetieren lassen. In was für Grenzen sie uns sperren. Und in welcher ekligen Art und Weise sie uns zwingen zu funktionieren.

Und wir verzeihen nichts von ihren Taten, um uns am freien Leben zu hindern. Wir verzeihen keins ihrer Knastsysteme, das so viele Menschen gefressen hat. Keinen ihrer Kriege. Keinen ihrer Sklaven und wir verzeihen keinen ihrer Morde.
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G20 to hell – Slogan auf Wiese geätzt

Berlin 17. Mai 2017

Seit einigen Stunden schmückt die Wiese des Berliner Körnerparks eine markante Grünflächengravur: G20 TO HELL

Mit dem Slogan wollen wir unsere Kritik an dem bevorstehenden G20-Treffen in Hamburg (6.-8. Juli 2017) zum Ausdruck bringen. Wir sagen: zur Hölle mit der Welt der G20 und ihren politischen Absichten!
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Zwei Autos abgefackelt

Hamburg 9. Mai 2017

Am frühen Dienstag morgen haben wir uns dazu entschieden in Altona ein Firmen-Auto vom Dänischen Bettenlager und eine Luxuskarre anzuzünden. Dieser Angriff passierte nicht unüberlegt. Während der Belagerungszustand de facto schon jetzt verhängt ist und die Bullen bereits heute die City in eine gut bewachte Festung verwandeln, gehen wir dazu über den Rest der Stadt zu erkunden und suchten uns diesen Platz im Rücken der Mörkenwache (Pk 21).

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Arson Attack Against the Vehicle Fleet of ‘Deutsche See’

Hamburg, May 05, 2017

Responsibility claim for the arson attack against the vehicle fleet of the ‘Deutsche See’ company at Große Elbstraße 244, Hamburg on 28.04.2017
– To attack G20 also means to attack those who profit from the destruction of global fish catchments
– In Hamburg we say goodbye to Deutsche See

“Our fish are welcomed by people in Europe, but we are told it is best if we stay away”
(Statement by a fisherman from Senegal)

In the early 1980s, Europeans moved their fishing grounds to the south. Floating fish factories fished the stocks away leaving little left for local fishermen. Off the coast of East Africa, near Somalia, the European fleets forced out local fishermen causing them to resort to piracy.
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Brandanschlag auf Fuhrpark der „Deutschen See“

Hamburg 5. Mai 2017


Zum Brandanschlag auf den Fuhrpark der „Deutschen See“, Große Elbstraße 244, Hamburg 28.4.2017 – G20 anzugreifen bedeutet auch, die Nutznießer_innen der Vernichtung weltweiter Fischvorkommen anzugreifen
– In Hamburg sagt man Tschüß zur Deutschen See„Unser Fisch ist bei euch in Europa willkommen, aber wir selbst sollen am besten wegbleiben“ (Statement eines Fischers aus dem Senegal)
Bereits in den Achtzigerjahren verlagerten die Europäer_innen Fischfanggründe nach Süden, Schwimmende Fischfabriken fischten die Bestände weg und ließen für lokale Fischer_innen wenig über. Vor den Küsten Ostafrikas, wie z.B. vor Somalia sattelten viele der von den europäischen Fangflotten ausgebooteten Fischer zum Seeräuber um.
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Wilde Demo – Sachschaden bei Erdogan-Fans, Deutsche Bank und Gentrifizierer

Hamburg 1. Mai 2017

Spontandemonstration und Rache Aktion am 1. Mai in Wilhelmsburg in Solidarität mit dem Kurdischen Widerstandskampf !!!

Gestern, am 1. Mai 2017, haben wir in Hamburg Wilhelmsburg entschlossen unsere Wut über den sich ausbreitenden Faschismus in der Türkei zum Ausdruck gebracht. Wir nehmen das allgemeine Schweigen angesichts der sich zuspitzenden Situation in der Türkei nicht weiter hin. Wir befinden uns in einer Zeit, in der weltweit brutale Kriege geführt werden, patriarchale und faschistische Gewalt zunimmt und sich die ökologische und soziale Frage zuspitzt. Angesichts dessen werden wir nicht länger still sitzen, sondern aktiv Widerstand leisten. Um unserer Wut über die grausamen Verhältnisse Ausdruck zu verleihen, sind wir gestern entschlossen mit einer Spontandemonstration durch Hamburg Wilhelmsburg gezogen und haben mehrere Orte angegriffen.

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Feuer für Denn’s-Supermark

Berlin 26. April 2017

auch wenn bullen und presse versuchen, es zu verschweigen: wir haben letzte nacht ein feuer unterm arsch vom denn’s-Supermarkt am S-Bahnhof Neukölln gelegt. Denn’s-Supermärkte sind ein symbol der aufwertung und verdrängung in dieser stadt, in der jeder noch so kleine fleck verkauft, privatisiert und konsumierbar gemacht wird.

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STRABAG/Züblin-Bagger angezündet

Berlin 24. April 2017

In der nacht vom 23. auf den 24. april haben wir in berlin lichtenberg auf einer baustelle für luxusbauten, brandsätze an motoren von zwei baggern der firma strabag/züblin deponiert. Die aktion wurde ohne eile umgesetzt. Daher gehen wir davon aus, das es zu bränden kam, die die bagger unschädlich gemacht haben. Die bullen und die medien versuchen die aktion wieder zu verschweigen. Eine strategie die in letzter zeit häufig zu beobachten war.

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Deutsche Bank Filiale angegriffen

Hamburg 24. April 2017


Die Deutsche Bank AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist eine der größten Universalbanken der Welt und die größte Bank Deutschlands. Sie vereint eine Vielzahl an Finanzdienstleistungen, u. a. das Kredit- und Einlagengeschäft, ist aber auch im Kapitalmarktgeschäft tätig. Zudem ist die Deutsche Bank als Versicherer aktiv und bietet über die Fondsgesellschaft DWS der Deutschen Bank-Gruppe Anlagen in Wertpapiere an. Die Bank ist in über 70 Ländern vertreten und verfügt über fast 100.000 Angestellte, davon etwa 45.000 allein in Deutschland. Continue reading

Drei Zoll-Autos angezündet

Frankfurt 21. April 2017

Angriff auf Menschenjäger – 3 Zoll Autos angezündet
Wir haben in Frankfurt Höchst 3 Zivilfahrzeuge des Zoll angezündet. Eine Woche nach der Erstürmung des Frankfurter Studierendenhauses und des Café Koz durch die Bullen hat sich unsere Wut entladen. Unsere Wut richtet sich nicht nur gegen gegen diesen konkreten Bulleneinsatz, sondern gegen das rassistische Grenzregime der Bundesrepublik als ganzes. In einer wohlhabenden Gesellschaft wie der unseren, haben sich die meisten Menschen entschieden den leichten Weg zu gehen und lieber auf vermeintlich schwächere ein zu treten und ihren menschenverachtenden Feinbildern freien Lauf zu lassen. Unsere Wut richtet sich gegen die hunderten und tausenden Toten auf dem Mittelmeer. Unsere Wut richtet sich gegen die tagtäglichen Abschiebungen am Frankfurter Flughafen und anderswo.
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Brandanschlag auf Jobcenter

Bremen 18. April 2017


Für diejenigen, die regelmäßig zum Jobcenter müssen, stellt sich nicht die Frage, warum wir die Bude angezündet haben, sondern vielmehr: Warum erst jetzt? Der Frühling und die anstehenden Krawalle gegen den G20 in Hamburg haben uns motiviert.Für alle ohne Jobcenter-Erfahrung wollen wir kurz fest halten:

Das Jobcenter ist ein Ort der Erniedrigung, der Vereinzelung, der Scham. Hier werden Armut und Elend dieser Gesellschaft verwaltet. Es versteht sich von selbst, dass hier jede und jeder für die eigene Misere selbst verantwortlich gemacht wird.
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Incendiary attack against Jobcenter

Bremen, April 18, 2017

For those who have to attend Jobcenter regularly, the question is not why we have attacked it, but rather: Why only now? The Spring and the upcoming riots against the G20 in Hamburg are what motivated us.

We would like to give a brief explanation for those who are unfamiliar with the Jobcenter experience:

The Jobcenter is a place of humiliation, isolation and shame. Here the poverty and misery of this society are managed. It goes without saying that everyone who has to go there is blamed for their own misery. Continue reading

Glasfassade bei Arbeitsamt eingeworfen

Köln 9. April 2017

Diese Woche hat der neue Chef der Bundesagentur für Arbeit Detlef Scheele sein Amt angetreten. Er will Langzeitarbeitslosen enger auf die Pelle rücken und kündigt eine „fürsorgliche Belagerung“ an. Wir haben zur Begrüßung die zentrale Arbeitsagentur in Köln (Luxemburger Str.) „feindlich belagert“ und dabei die Glasfassade eingeworfen.
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Angriff auf Gerichtsvollzieher*innenbüro

Wuppertal 7. April 2017

Die tagtägliche Ungerechtigkeit stinkt uns gewaltig. Auf der einen Seite häuft sich der Reichtum und auf der anderen Seite muss gestrampelt werden, damit es für das Nötigste reicht. Ohne Reichtum keine Armut und umgekehrt! Hierzulande muss mehr und mehr auf Pump gelebt werden und in Städten wie Wuppertal sind sehr viele Menschen über beide Ohren verschuldet. In dem Moment, in dem du nicht mehr weiter weißt, kommen sie ins Spiel: die Gerichtsvollzieher*innen.
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Überwachungskameras sabotiert

Lüneburg 6. April 2017

Vor kurzem haben wir in der Lueneburger Innenstadt mehrere Ueberwachungskameras entfernt. Wir betrachten dies als einen kleinen Beitrag gegen die allgemeine Ausweitung der Ueberwachung in dieser und anderen Staedten. Im Kontext von Verdraengung und Repression muss ein Kampf gegen Gentrifizierung auch ein Kampf gegen die grassierende Ueberwachung sein!

Weil die Stadt immer mehr einem Gefaengnis gleicht!
Weil die Freiheit fuer sie nur die Freiheit der Waren ist!
Weil die Feinde der Freiheit die Unsrigen sind!

…und außerdem
SMASH G20!
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Farbe gegen Fassade von Scholz & Friends

Hamburg 6. April 2017

No Friends with Scholz & G20

In der Nacht zum 06.04. wurde die Fassade von Scholz & Friends umgestaltet. Das passierte nicht willkürlich, sondern aus Protest gegen den G20-Gipfel im Juli in Hamburg. Die Agentur Scholz & Friends haben dazu das Logo entwickelt. Mit dieser Aktion wollen wir zeigen, dass wir nicht nur das Gipfeltreffen, sondern auch alle Unternehmen, die sich daran beteiligen und diesen unterstützen, angreifen. Dies wird auch weiterhin geschehen! Wir sind solidarisch mit anderen kapitalismuskritischen Protesten gegen den G20 und freuen uns auf alle weiteren Aktionen, die jetzt im Aktionsmonat April und auch danach folgen werden! Continue reading

Arson attack against a ‘Securitas’ private security company vehicle

Hamburg, April 05, 2017

Because we despise any kind of authority, we set fire to a car belonging to the security company ‘Securitas’ last night. The conditions in which we find ourselves are making it clearer to us day by day that there are politicians, judges and prosecutors, authorities, crappy teachers, conductors, and even cops and their lap dogs of security that stand over us and control our lives. This situation is completely unacceptable. We can take care of ourselves, and we recognize that they are the ones who stand in the way of an emancipated life. For they are there to defend the freedom of the rulers. Not the freedom of being free from domination.
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Auto von Securitas abgefackelt

Hamburg 5. April 2017


Weil wir jegliche Art der Autorität verachten, setzten wir vergangene Nacht ein Auto der Sicherheitsfirma „Securitas“ in brannt. Die Verhältnisse, in denen wir uns bewegen, wollen uns Tag für Tag klar machen, dass sie es sind, Politiker, Richter und Staatsanwälte, Behörden, beschissene Lehrer, Schaffner oder eben Bullen und ihre Schoßhunde von Securitys, die über uns stehen und unser Leben kontrollieren. Dieser Zustand ist absolut nicht hinnehmbar. Wir können selbst für uns sorgen und wir erkennen, dass sie es sind, die einem emanzipiertem Leben im Wege stehen. Denn sie sind da, um die Freiheit der Herrschenden zu verteidigen. Nicht die Freiheit der Herrschaftsfreien.
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