Drei Zoll-Autos angezündet

Frankfurt 21. April 2017

Angriff auf Menschenjäger – 3 Zoll Autos angezündet
Wir haben in Frankfurt Höchst 3 Zivilfahrzeuge des Zoll angezündet. Eine Woche nach der Erstürmung des Frankfurter Studierendenhauses und des Café Koz durch die Bullen hat sich unsere Wut entladen. Unsere Wut richtet sich nicht nur gegen gegen diesen konkreten Bulleneinsatz, sondern gegen das rassistische Grenzregime der Bundesrepublik als ganzes. In einer wohlhabenden Gesellschaft wie der unseren, haben sich die meisten Menschen entschieden den leichten Weg zu gehen und lieber auf vermeintlich schwächere ein zu treten und ihren menschenverachtenden Feinbildern freien Lauf zu lassen. Unsere Wut richtet sich gegen die hunderten und tausenden Toten auf dem Mittelmeer. Unsere Wut richtet sich gegen die tagtäglichen Abschiebungen am Frankfurter Flughafen und anderswo.
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Brandanschlag auf Jobcenter

Bremen 18. April 2017


Für diejenigen, die regelmäßig zum Jobcenter müssen, stellt sich nicht die Frage, warum wir die Bude angezündet haben, sondern vielmehr: Warum erst jetzt? Der Frühling und die anstehenden Krawalle gegen den G20 in Hamburg haben uns motiviert.Für alle ohne Jobcenter-Erfahrung wollen wir kurz fest halten:

Das Jobcenter ist ein Ort der Erniedrigung, der Vereinzelung, der Scham. Hier werden Armut und Elend dieser Gesellschaft verwaltet. Es versteht sich von selbst, dass hier jede und jeder für die eigene Misere selbst verantwortlich gemacht wird.
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Glasfassade bei Arbeitsamt eingeworfen

Köln 9. April 2017

Diese Woche hat der neue Chef der Bundesagentur für Arbeit Detlef Scheele sein Amt angetreten. Er will Langzeitarbeitslosen enger auf die Pelle rücken und kündigt eine „fürsorgliche Belagerung“ an. Wir haben zur Begrüßung die zentrale Arbeitsagentur in Köln (Luxemburger Str.) „feindlich belagert“ und dabei die Glasfassade eingeworfen.
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Angriff auf Gerichtsvollzieher*innenbüro

Wuppertal 7. April 2017

Die tagtägliche Ungerechtigkeit stinkt uns gewaltig. Auf der einen Seite häuft sich der Reichtum und auf der anderen Seite muss gestrampelt werden, damit es für das Nötigste reicht. Ohne Reichtum keine Armut und umgekehrt! Hierzulande muss mehr und mehr auf Pump gelebt werden und in Städten wie Wuppertal sind sehr viele Menschen über beide Ohren verschuldet. In dem Moment, in dem du nicht mehr weiter weißt, kommen sie ins Spiel: die Gerichtsvollzieher*innen.
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Überwachungskameras sabotiert

Lüneburg 6. April 2017

Vor kurzem haben wir in der Lueneburger Innenstadt mehrere Ueberwachungskameras entfernt. Wir betrachten dies als einen kleinen Beitrag gegen die allgemeine Ausweitung der Ueberwachung in dieser und anderen Staedten. Im Kontext von Verdraengung und Repression muss ein Kampf gegen Gentrifizierung auch ein Kampf gegen die grassierende Ueberwachung sein!

Weil die Stadt immer mehr einem Gefaengnis gleicht!
Weil die Freiheit fuer sie nur die Freiheit der Waren ist!
Weil die Feinde der Freiheit die Unsrigen sind!

…und außerdem
SMASH G20!
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Farbe gegen Fassade von Scholz & Friends

Hamburg 6. April 2017

No Friends with Scholz & G20

In der Nacht zum 06.04. wurde die Fassade von Scholz & Friends umgestaltet. Das passierte nicht willkürlich, sondern aus Protest gegen den G20-Gipfel im Juli in Hamburg. Die Agentur Scholz & Friends haben dazu das Logo entwickelt. Mit dieser Aktion wollen wir zeigen, dass wir nicht nur das Gipfeltreffen, sondern auch alle Unternehmen, die sich daran beteiligen und diesen unterstützen, angreifen. Dies wird auch weiterhin geschehen! Wir sind solidarisch mit anderen kapitalismuskritischen Protesten gegen den G20 und freuen uns auf alle weiteren Aktionen, die jetzt im Aktionsmonat April und auch danach folgen werden! Continue reading

Auto von Securitas abgefackelt

Hamburg 5. April 2017


Weil wir jegliche Art der Autorität verachten, setzten wir vergangene Nacht ein Auto der Sicherheitsfirma „Securitas“ in brannt. Die Verhältnisse, in denen wir uns bewegen, wollen uns Tag für Tag klar machen, dass sie es sind, Politiker, Richter und Staatsanwälte, Behörden, beschissene Lehrer, Schaffner oder eben Bullen und ihre Schoßhunde von Securitys, die über uns stehen und unser Leben kontrollieren. Dieser Zustand ist absolut nicht hinnehmbar. Wir können selbst für uns sorgen und wir erkennen, dass sie es sind, die einem emanzipiertem Leben im Wege stehen. Denn sie sind da, um die Freiheit der Herrschenden zu verteidigen. Nicht die Freiheit der Herrschaftsfreien.
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Feuer und Farbe bei den Hamburger Superreichen Axel Schröder (MPC) und Jürgen Grossmann (exRWE)

Hamburg 2. April 2017


Feuer und Farbe bei den Hamburger Superreichen Axel Schröder (MPC) und Jürgen Grossmann (exRWE)
„Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt, wer hat so viel Pinke Pinke, wer hat so viel Geld?“Wir haben bei zwei Villen mit Elbblick im Hamburger Westen vorbeigeschaut, wo es sich lohnt, das ein oder andere großkotzige Eigentum zu zerstören, kriminelle Coups durchzuführen oder schon mal zu markieren, was später in guter alter sozialistischer Tradition den Bedürftigen als Erholungsort zur Verfügung gestellt werden sollte.
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Brandanschlag auf Polizeifahrzeuge

Hamburg 27. März 2017

Ganz Hamburg hasst die Polizei / Die ganze Welt hasst die Polizei

Im Sommer hat es uns die Sprache verschlagen, ja wirklich, wir kamen aus der Schnappatmung kaum mehr heraus. Uns beschaeftigte lange die eine Frage: Welche*r Vollidiot*in hat beschlossen einen Gipfel der groessten Industriestaaten in den Hamburger Messhallen zu veranstalten, im Herzen eines linksalternativen Viertels? Im Dezember konnte das „Geheimnis“ gelueftet werden. Olaf Scholz hoechst persoenlich hatte der Bundeskanzlerin die Zusage gegeben. Die Begruendung liegt auf der Hand: Hamburg, das Tor zur Welt, muss so einen Gipfel aushalten koennen. Nach der verpatzten Olympiabewerbung nun also der Gipfel.
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Angriff auf ein Auto der privaten Sicherheit

Madrid 27. März 2017

Im Morgengrauen des vergangenen Montags starb ein Auto in der Gegend der Universitätsstadt von Madrid in den Flammen. Fünf Liter Benzin waren mehr als genug, um sein Leben zu beenden. Danach hoffen wir nur, dass unsere Hitze, die in die Gefängnisse des Deutschen Staates entführten Gefährt*innen erreicht, um ihnen Kraft zu geben und dass viele andere Autos der Repressionskräfte, öffentlich oder privat, den selben Pfad folgen.
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Ordnungsamt und Grünen-Büro mit Steinen, Bitumen und Farbe angegriffen

Berlin 24. März 2017


Wir haben in zwei aufeinander folgenden Nächten das Ordnungsamt Reinickendorf und die Geschäftsstelle der Grünen Mitte mit Steinen, Bitumen und Farbe angegriffen.
Erst wenige Wochen ist es her, dass der von den Berliner Grünen geführte Bezirk Mitte auf Anweisung ihres Bürgermeisters Stephan von Dassel mehrere Camps von obdachlosen Menschen im Tiergarten bei eisigen Temperaturen räumen ließ. Mithilfe der Schergen vom Ordnungsamt wurden Zelte und notdürftige Behausungen zerstört und die dort lebenden Menschen vertrieben.
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Brandanschlag gegen die Nationalpolizei

Madrid 24. März 2017

In der Nacht vom 24. auf den 25. März, haben wir nach Monaten der Vorbereitung das Gelände der Reitereinheit der Nationalen Polizei in Madrid betreten. Wir übersprangen den Zaun und hinterließen einen Brandsatz unter eines ihrer Geländefahrzeuge.

Diese Attacke führten wir gegen den G 20 Gipfel aus  und wir widmen ihn allen Anarchist*innen im Gefängnis.

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Zwei Bullenkarren angezündet

Hamburg 17. März 2017

Feuer und Flamme für die Polizei

In Hamburg sagt man tschüss – auch zu Bullenkarren Am 17. März haben wir 2 Fahrzeuge der Polizei in Hamburg in Brand gesetzt. Ganz in der Nähe des Wohnsitzes von Bürgermeister Olaf Scholz brannte in der Schmarjestraße das Fahrzeug seiner Bewacher ab. In der Hindenburgstraße vor dem Büro der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und direkt vor der Nase des Polizeipräsidiums, brannte ein Bus der GdP.
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SPD-Büro und Ausländerzentralregister angegriffen, Hausbesuche bei AfD-Funktionäre

Köln 13. März 2017

Angriffe in Köln gegen AfD und G20

Am 13. März haben wir in Köln vier Orte rassistischer „Normalität“ angegriffen. Dabei wurden zwei AfD-Funktionäre zu Hause besucht, das Büro der SPD in Köln-Ehrenfeld entglast und das Ausländerzentralregister angegriffen.

Roger Beckamp ist AfD Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Köln und kandidiert auf Platz 2 der NRW-Landesliste. C. Cremer ist Bezirksvorsitzender der AfD in Köln Lindenthal. Beide wurden in dieser Nacht besucht weil die AfD als zutiefst sexistische und rassistische Partei Taktgeber für den gesellschaftlichen Rechtsruck der vergangenen Jahre ist. Ohne ihre Propaganda wären die zahllosen Übergriffe und breit getragenen Angriffe gegen Geflüchtete nicht möglich. Continue reading

Bagger der Schenk Company angezündet

Frankfurt 10. März 2017

Die letzte Nacht haben wir genutzt um in unsere Wut gegen die fortschreitende Aufwertung und Verdrängung in unserem Umfeld zum Ausdruck zu bringen. Deshalb haben wir in Eschersheim gegenüber der alten Batschkapp die Bauarbeiten sabotiert und einen Bagger den Flammen übergeben. Der Baugrund gehört Schenk&Company welche sich auf den Verkauf von Luxuseigentumsimmobilien spezialisiert haben.
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OHB System AG mit Farbbeuteln und Bitumen eingefärbt

Bremen 6. März 2017

Gestern Nacht trafen wir uns an der Hauptzentrale von OHB System AG in der Universitätsallee in Bremen. Als wütende Bande attackierten wir mit Farbbeuteln und Bitumen aus einem Feuerlöscher die Fassade und die Fensterscheiben des Rüstungskonzerns.

OHB System AG (Orbitale Hochtechnologie Bremen) ist eines der wichtigsten und erfolgreichsten europäischen Unternehmen in den Bereichen Raumfahrt und Satellitentechnik. Ein großer Anteil der Produkte sind Aufträge zur Herstellung von Satellitensystemen für die Bundeswehr oder das Bundesamt für Wehrtechnik. Die Firma selbst bezeichnet sich als Raumfahrt- und Hochtechnologiekonzern und verschweigt dabei gerne, dass es sich eigentlich als Rüstungskonzern bezeichnen müsste.
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Allianz, Pimco entglast

Berlin 5. März 2017

Durch die diesige Nacht Berlins scheint das fahl blaue Leuchten ihres Monuments. Auf den Anhöhen der Treptowers strahlt der Schriftzug den viele auch von ihren monatlichen Mahnungen kennen. Der Versicherer ihres Vertrauens die Allianz. Wir haben in den letzten Nächten in einigen Stellen der Stadt für Durchzug gesorgt und die blaue Leuchtkraft ein wenig verringert.

Die Allianz als Versicherer ist in allen Bereichen der kapitalistischen Gesellschaft aktiv. Ihren Profit zieht das Unternehmen aus der Spekulation mit den Ängsten der Menschen und ihrem Wunsch nach fiktiver Sicherheit.
Es wird in jedem Moment kalkuliert bei wem es sich lohnt und mit welcher Rendite das einzelne Individuum zu betrachten ist , damit am Ende der höchstmögliche Profit erzielt wird. Continue reading

Baustelle und Bagger angezündet

Leipzig 5. März 2017

In der Nacht vom 4. auf den 5. März haben wir zwei Bagger abgebrannt, die auf einem ehemaligen Pärkchen an der Karl-Heine-Straße einen Parkplatz bauen sollten. In der Nacht vom 16. auf den 17. März haben wir an und in einem der zu errichtenden Gebäude am Lindenauer Hafen einen größeren Brand verursacht.

Wir haben oft genug gehört, dass Gentrifizierung ein komplizierter Prozess ist, auf den wir kaum Einfluss nehmen können. Das verstehen wir nicht als Begründung uns da rauszuhalten – wenn es sowieso egal ist was wir machen, dann machen wir, was uns am meisten Spaß macht: Zerstörung von Eigentum der Leute, die sich mit der Quartiersaufwertung eine goldene Nase verdienen wollen. Continue reading

Sabotage an Mautbrücke

Hamburg 3. März 2017

feurige sabotage an mautbrücke auf a261 nahe hamburg

wer auf autobahen unterwegs ist, dem sind sie vielleicht schon aufgefallen: mautbrücken – in wachsender anzahl. doch was machen sie? was ist ihre funktion?ausgestattet mit automatischen infrarotgesteuerten digitalkameras, ausgerichtet auf alle fahrspuren, erfassen sie das kennzeichen eines jeden fahrzeugs, welches unter einer der rund 300 mautbrücken durchfährt. Es findet eine automatische vermessung der fahrzeuge statt, die pkws werden aussortiert und nur die mautpflichtigen lkws gespeichert, um mit einer datenbank abgeglichen zu werden. so zu mindest die offiziellen verlautbarungen…
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Zwei Autos der Firma Gegenbauer abgefackelt

Berlin 2. März 2017

gegenpower gegen gegenbauer
voller genungtung lasen wir das montag früh 2 karren komplett ausbrannten und eine weitere im mitleidenschafft gezogen wurde. diesmal traf es die firma gegenbauer, die an der skalitzerstraße für das facility management der umliegenden blöcke zuständig ist. wenn in den häusern vom kotti quer durch den wassertorkiez die betriebskosten doppelt so hoch sind wie im berliner durchschnitt bedankt sich gegenbauer bei dem eigentümer der deutschen wohnen, dessen facility management sie bereits 2009 komplett übernommen haben. ermutigt von der großen demo, die am wochenende durch kreuzberg lief, zogen wir in der darauf folgenden nacht los und sendeten unsere botschaft an die kämpfenden.
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